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Darum Tragen und Spielen!
Ganz gleich, ob du frischgebackene Tragemama oder -papa bist oder schon etwas länger trägst ... wenn du im Internet (und vor allem auf Facebook) nach Informationen zum Tragen suchst, kommst du nicht daran vorbei: Abkürzungen und Begriffe rund ums Tragen! Hedwych von Wrap You in Love hat sie alle übersichtlich zusammengestellt! Ab jetzt sind FWCC oder DH für dich kein Kauderwelsch mehr!
Da die Abkürzungen auf Englisch verwendet werden, sind auch ihre Erklärungen auf Englisch. Solltest du etwas nicht verstehen, darfst du uns natürlich jederzeit mailen!
BWCC = Rückenkreuztrage
BWCC mit CB = Rückenkreuztrage mit einem Brustgurt
CB = Brustgurt
CCCB = Zuckerstangen-Brustgurt – ein Brustgurt, bei dem die Tuchenden verdreht sind
CCC = Charlies Kreuztrage
CHCC = coolste Hüftkreuztrageweise
DH = doppelte Hängematte
DHDR = Double Hammock mit Doppelringen
FCC = vordere Kreuztrageweise
FFO = mit Blick nach außen getragen
FWCC = Front Wrap Cross Carry
HJBC = Half-Jordan’s Rückentrage
HCC = Hüftkreuztrage
JBC = Jordan’s Rückentrage
Lexi-Drehung = durch ein- oder zweimaliges Verdrehen beider Tuchbahnen entstanden
Piraten-Trageweise = RRRR
PWCC = Taschenwickelkreuztrage
Rebozo = Traditionelles Stück Stoff, aber dieser Begriff wurde auch für eine Bindeweise (heute als Sling-Pass bezeichnet) und eine Trageweise (heute als traditionelle Sling-Trageweise bezeichnet) verwendet
Verstärkt = aufgefächerte Kreuzbahnen (Gegenteil = gerafft)
RR = verstärkte Rucksacktrage
RRRR = verstärkter Rebozo-Rucksack
RTAS = Rucksacktrage mit Bindung an der Schulter
RTIF = Rucksacktrage mit Bindung vorne
RTUB = Rucksacktrage mit Bindung unter dem Po
SBCC = kurze Rückenkreuztrage
SCC = kurze Kreuztrageweise
SHBC = sichere hohe Rückentrageweise
Tandemtragen = zwei Kinder gleichzeitig tragen
TUB = unter dem Po gebunden
T2T = Bauch an Bauch
TAS = an der Schulter gebunden
TC = taiwanesische Trageweise
TIF = vorne gebunden
TT = tibetisch gebunden
WCC = Wickelkreuztrage
WPBC = wackelsichere Rückentrageweise
Mischung = die verwendeten Materialien, meist in Prozentangaben aufgeführt
Stumpf = die Tuchbahnen können mit einem geraden Ende abschließen; dies ist bei handgewebten Tüchern üblich
Fadenbruch = herausgezogener Faden, der gerissen ist
Verfilzen = Durch unsachgemäßes Waschen oder Behandeln kann ein Wolltuch verfilzen. Wärme und Bewegung im nassen Zustand können diesen Schaden verursachen. Die Wolle schrumpft und sieht fusselig aus bzw. fühlt sich fusselig an. Es gibt unterschiedliche Grade der Verfilzung; meistens ist ein Tuch nach dem Verfilzen nicht mehr sicher zum Tragen eines Babys geeignet.
FWW = volle Tuchbreite
Gesäumt = die Kanten sind vernäht
HW = handgewebt
HWW = halbe Tragetuchbreite
ITW = in Arbeit
LE = limitierte Edition
MM = Mittelmarkierung
MW = maschinengewebt
Natty = Natur (weiß/creme/ungefärbt)
Noppe = dicker Knubbel im Garn, der bei Leinen/Hanf häufig vorkommt, aber auch bei anderen Garnmaterialien auftreten kann. Beeinträchtigt die Sicherheit nicht.
OTL = auf dem Webstuhl
Permaknick = Dauerhafte Knickfalte in einem gewebten Tragetuch. Besonders Tragetücher aus Leinen und Hanf sind davon betroffen. Das Bügeln und jedes Mal andere Falten des Tragetuchs nach dem Tragen kann helfen, dauerhafte Knicke zu vermeiden
Permastash = Teil des Stashes, den die Besitzerin oder der Besitzer ‘für immer’ behalten möchte (zumindest plant die Besitzerin oder der Besitzer nicht, ihn in naher Zukunft zu verkaufen oder zu tauschen)
Prima = klassisches Design von Didymos, in vielen Farben und Mischungen erhältlich, früher bekannt als „Indio“.
Ziehen = manchmal bleibt ein Faden an Schmuck, Nägeln, Schlüsseln… hängen. (Meistens) lassen sich diese Schlaufen leicht reparieren, aber wenn du sie nicht reparierst, kann der Faden reißen
Webkanten = ein gängiger Begriff in der Welt des Handwebens: Die obere und die untere Webkante sind die Kanten, die parallel zur Kette verlaufen, und entstehen dadurch, dass der Schussfaden am Ende jeder Reihe zurückgeführt wird. Die Webkanten verhindern, dass der Stoff ausfranst oder sich auflöst, und müssen (meistens) nicht gesäumt werden
Slub = ähnlich wie Noppen bezeichnet dies eine Unregelmäßigkeit im Garn oder Gewebe. Beeinträchtigt die Sicherheit nicht. (Oft werden Noppen und Slubs zusammen oder für denselben Webfehler erwähnt)
SSS = Stash Shot Sunday / Saturday (die eigene Sammlung an diesem Tag zeigen)
Sammlung = deine komplette Sammlung an Tüchern und/oder Tragehilfen
Elastisch = Jersey-/elastisches Tragetuch, meist nicht sehr stützend, aber toll für ein Neugeborenes
Sich verjüngend = die Tuchenden können diagonal auslaufen, dadurch lässt sich leichter ein kleiner Knoten binden
Fadenverschiebung = wenn unterschiedliche Garnmaterialien verwendet werden oder ein Tuch sehr locker gewebt ist, können sich die Fäden verschieben. Du kannst die Fäden ganz einfach wieder an ihren Platz schieben, starke Fadenverschiebungen können Löcher verursachen.
Kette = die Längsfäden, die über die gesamte Länge des Stoffes verlaufen
Weberknoten = Garn ist nicht endlos, manchmal finden sich Knoten auf den Garnkegeln, die für ein Tragetuch verwendet werden. Solche kleinen Knoten kann man manchmal bei maschinell gewebten Tragetüchern feststellen.
Schuss = Die horizontalen Fäden, die durch die Kettfäden gewebt werden
FB = Full-Buckle, eine Tragehilfe mit Schnallen am Hüftgurt und an den Schulterträgern.
Fergo = Fake Ergo (halte dich möglichst von diesen Fälschungen fern)
HB = Half-Buckle, eine Tragehilfe mit Schnallen am Hüftgurt und Schulterträgern, die wie bei einem Mei Tai gebunden werden müssen. Ich liebe die Möglichkeit, tibetanisch oder mit einem Candy-Cane-Brustgurt abzuschließen
MT = Mei Tai, eine Trage, die gebunden werden muss. Körperpanel mit (langen) Trägern an Schultern und Hüfte. Eine Größe passt (fast) allen Tragenden; du kannst verschiedene Bindeweisen ausprobieren.
NBC = Trage mit schmaler Stegbreite, nicht ergonomisch für das Baby; viele beliebte Tragen fallen in diese Kategorie.
Onbu = Onbuhimo, eine Trage ohne Hüftgurt. Meist mit zwei Ringen an der Hüfte. Ideal für größere Kinder und/oder schwangere Tragemamas.
Pod = Podeagi, ähnlich wie ein Mei Tai, ein Körperpanel mit Trägern. Dieser hat keinen Hüftgurt und das Körperpanel ist viel größer, weil du die Tuchenden über dem Körperpanel bindest, um das Kreuz unter dem Po deines Kindes zu bilden.
Pouch = nicht verstellbarer Sling; achte darauf, die richtige Größe für dich zu nehmen
Reverse HB = Half Buckle mit Schnallen an den Schulterträgern und einem Hüftgurt, der gebunden werden muss
RS = Ring Sling, ein Stück (Trage-)Tuch mit zwei Ringen. Asymmetrisch, ideal für kurze Tragezeiten oder warmes Wetter. Einfach anzupassen, ab dem ersten Tag verwendbar.
SSC = Soft Structured Carrier = Full Buckle
WCMT = Wrap Conversion Mei Tai, ein Mei Tai aus Tragetuchstoff